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Johann Jakob Froberger (1616-1667)

Johann Jacob Froberger wurde 1616 in Stuttgart geboren. Mit 21 Jahren erhielt Froberger eine erste Anstellung als Organist am Wiener Hof. Er unternahm zwei Reisen nach Italien und traf dort Frescobaldi, Carissimi, Kircher und Weckmann. Kircher überließ ihm eine „Kompositionsmaschine“, die er „Organum mathematicum“ nannte. Ab 1662 fand Froberger Aufnahme und Anstellung im damals württembergischen Mömpelgard (Montbéliard), wo er 1667 an den Folgen eines Schlaganfalls starb.
Froberger schuf fast ausschließlich Instrumentalwerke. Wenn auch das „Organum mathematicum“ eigentlich keine „Kompositionsmaschine“ war, wird man doch den Verdacht nicht los, dass Froberger bereits einen Computer zur Verfügung gehabt haben musste: Seine Werke sind streng mathematisch konstruiert und kontrapunktisch durchkomponiert. Seine Werke wirken emotional eher kühl, und oberflächlich betrachtet wirkt „alles irgendwie gleich“, jedoch erschließen sich dem intellektuellen und aufmerksamen Hörer differenzierte Unterschiede, überraschende harmonische Strukturen und wunderbare melodische Einfälle.


6 Canzonen

18 Capriccios

14 Ricercare

Suiten (im Aufbau)

Toccaten (im Aufbau)