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Johann Hermann Schein (1586-1630)

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Schein ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (in Halle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten (die in den aufeinanderfolgenden Jahren 1585, 1586 und 1587 geboren wurden) wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Er selbst kränkelte oft. Trotz eines Lungenleidens und eines Nierensteinleidens arbeitete er weiter als Schullehrer, Chorleiter, Organist und Komponist. Zwei Kuren in Karlsbad brachten ihm keine Linderung. Noch nicht 45-jährig starb er. Anlässlich von Scheins Beerdigung komponierte Heinrich Schütz den Grabgesang Das ist je gewißlich wahr. In seiner Geburtsstadt wurde Schein begraben, in der dortigen St.-Nicolai-Kirche befindet sich in der Altarnische ein Epitaph. Vor der Kirche erinnert ein Gedenkobelisk an den berühmten Sohn des Ortes.


Suiten aus Banchetto musicale (Bankett- und Tafelmusiken)

Suite 5 - PDF - Stimmensatz bei Nachfrage
Suite 16 - PDF - Stimmensatz bei Nachfrage