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Heinrich Schütz (1585-1672)

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Schütz wurde im heutigen Köstritz geboren, die Familie seines Vaters stammte aus Franken. Um 1590zog die Familie nach Weißenfels. Heinrich erhielt Musikunterricht und konnte ab 1607 in Marburg Jura studieren konnte. Von 1609 bis 1612 bekam Schütz in Stipendium beim Organisten Giovanni Gabrieli.
1613, nach der Rückkehr 1613 wurde er von Landgraf Moritz zum zweiten Organisten berufen. Später trat er in den Dienst am Hof des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. in Dresden und übernahm die Leitung der dortigen Hofkapelle.
Der Dreißigjährige Krieg verursachte auch den fast völligen Zusammenbruch jeglichen kulturellen Lebens.  Schütz schrieb selbst davon. Hinzu kamen wiederholte Pestepidemien.  1628 besuchte er erneut Venedig.
Einige Jahre war er in Kopenhagen  tätig. Außerdem arbeitete er als musikalischer Berater mehrerer Fürstenhöfe.
Schütz starb im hohen Alter von 87 Jahren in Dresden. Er gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks.


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