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Antonín Dvořák (1841–1904)

[IMSLP] [Wikipedia]

Dvořáks Vater František betrieb eine Gaststätte und einen Metzgerladen, den er von seinem Vater geerbt hatte. Dvořák arbeitete zunächst ab Sommer 1859 als Bratschist in einem privaten Orchester, das in Kaffeehäusern und auf öffentlichen Plätzen auftrat.
In den Jahren 1874 bis 1877 wurde dem Komponisten jährlich ein staatliches Stipendium verliehen. Mitglied der begutachtenden Kommission war unter anderem auch Johannes Brahms. Dieser verhalf Dvořák 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich  bei seinem Verleger für die Publizierung von einigen Werken einsetzte. Dies war der Beginn einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten.
Im September 1892 trat Dvořák eine Stelle als Direktor des National Conservatory of Music in New York an. Er sollte die Musikszene in Amerika Amerika von der Vorherrschaft der europäischen Kunstmusik zu lösen. In den USA schrieb Dvořák unter anderem die Sinfonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt), Interessanterweise verwendete er hier nicht die Lieder des weißen Amerika, sondern Funde aus den musikalischen Schätzen der schwarzen Amerikaner und der Indianer.

Im April 1895 reiste er schon vor dem Ablauf seines Engagements wieder nach Hause. Dort wandte er sich verstärkt der Sinfonischen Dichtung zu und schrieb Kompositionen wie den „Wassermann“,  „die Mittagshexe“ und andere. Er starb am 1. Mai 1904 im Kreis seiner Familie an einem Schlaganfall.


Terzetto, op. 74 - erhältlich bei Jetelina
Bagatellen, op. 47 - erhältlich bei Jetelina
Serenade, op. 22 (Streicherserenade) - erhältlich bei Jetelina [ anhören ]