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Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

[IMSLP] [Wikipedia]

Felix Mendelssohn-Bartholdy stammte aus der angesehenen und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie Mendelssohn aus Leipzig. Alle Kinder wurden christlich erzogen und protestantisch getauft. Und die Eltern konvertierten zum Christentum.
Die Familie zog 1811 nach Berlin, hier erhielten Felix und Fanny den ersten Musikunterricht von ihrer Mutter. Kompositionsnterricht erhielten sie bei Carl Friedrich Zelter.
Er studierte auch an der Universität von Berlin, wo er unter anderem bei Hegel hörte.
Mendelssohn setzte gegen anfänglichen Widerstand 1829 eine öffentliche Aufführung der für diesen Anlass bearbeiteten Matthäus-Passion unter seiner Leitung durch. Es war die erste Aufführung seit Bachs Tod.
Im April 1829 reiste Mendelssohn erstmals nach London und durch Schottland, wo er zu seiner Hebriden-Ouvertüre und der Schottischen Sinfonie inspiriert wurde. Im August 1835 ging Mendelssohn nach Leipzig. 1840  wurdeer 1841 nach Berlin berufen, 1843 gründete er  in Leipzig die erste Musikhochschule Deutschlands.
Wie ein Schock wirkte nach der Rückkehr von einer Reise nach England die Nachricht vom Tod seiner Schwester Fanny am 14. Mai 1847. Er zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück. In Leipzig erlitt er am 9. Oktober einen ersten Schlaganfall. Nach weiteren Schlaganfällen am 25. Oktober und 3. November verstarb er am 4. November 1847.
Während des Hitlerfaschismus war die Musik Mendelssohns wegen seiner jüdischen Herkunft verboten und verschwand aus dem öffentlichen Leben,dies wirkte sich auch auf die Rezeption nach dem Krieg negativ aus. Aber nach einigen Jahren steht Mendelssohn mit seiner Musik wieder ind er ersten Reihe der hervorragendsten Komponisten.


Die Hebriden, op. 26 - Ouvertüre - erhältlich bei Jetelina