Komponisten nach Epoche

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Renaissance/Frühbarock

In der Renaissance, also mit Anfang des 15. Jahrhunderts, setzt sich in der Musik gegenüber der gregorianischen Einstimmigkeit zunehmend die Mehrstimmigkeit durch. Dabei gibt es Regeln, wie sich die einzelnen Linien zueinander verhalten dürfen, damit Dissonanzen vermieden werden. Dies entspricht im historischen Zusammenhang der Entwicklung der Perpektive in der Malerei. Verwendet werden modale Tonarten, bei denen auch Dur und Moll vorkommen. Wir finden größtenteils Vokalkompositionen im dominierenden kirchlichen Bereich, aber auch die Verwendung von Instrumenten gewinnt zunehmenden Enfluss. Die kunstvollen polyphonen Strukturen der Musik dieser Zeit wirken manchmal "gelehrig" und "konstruiert", für viele haben sie lediglich historischen Wert, Wer sich damit befasst, stellt jedoch fest, dass hinter den teils herben Strukturen große Emotionen stecken, die es wert sind, auch heute gestaltet zu werden.


Barock/Generalbass

Die Zeit des Barock in der Musik wird korrekter als Zeit des Generalbass bezeichnet. Neu ist, dass durch en Generalbass dem Stück eine harmonische Basis und Struktur gegeben wird. Auf Basis enes modalen verständnisses setzen sich zunehemnd Dur und Moll als beherrschende Tonarten durch. In dieser Zeit finden wir Werke, die noch durch eine harmonisch unetrfütterte Polyphonie (zu einem Höhepunkt geführt von J.S. Bach) gekennzeichet sind, als auch monophone Werke, die schon in die Klassik hinüberweisen.

Romantik

Von Nikolaus Harnoncourt wurde die Musik der Klassik mit der Sprache verglichen, die Musik der Romantik mit der Malerei. Emotionen, Klangschönheit und Innerlichkeit spielen in der Romantik eine Rolle, auch eine intensiv gepflegte Bildersprache. Im politischen Zusmmenhang der Entstehung von Nationalstaaten entstehen Werke, in denen auf Volkmeldodien zurückgegriffen wird. In der Spät-und Nachromantik zeigt sich auch eine zunehmende Ausdehnung und letztlich auch Auflösung der Tonalität.

Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert

Der Übergang vom 19. zum 20. Jarhundert ist weitgehend gekennzeichnet von einer exzessiven Ausschöpfung der tonalen Strukturen bis zur Sprengung der klassischen Harmonik. Es kommt zu einer Blüte der Spät- und Nachromantik, während gleichzeitig neue Konzepte, z.B. Zwölftontechnik, entstehen.

20./21. Jahrhundert

Komponisten entwickeln neue Konzepte, teilweise auf tonaler Basis, teilweise mit neuen Ausdrucksformen: Elektronik, Geräusche, Musik auf akustisch-physikalischer Basis. Eine Originalmusik für Akkordeon entsteht, anfänglich im romantischen Gestus, meist in der Nachfolge von Brahms. Spätestens nach dem II. Weltkrieg entstehen Werke in zeitgenössischer Klangsprache, auch Kammermusik mit anderen Instrumenten.